Haftpflichtversicherung für Singles

Aus Sicht der Versicherungsexperten sollte eine private Haftpflichtversicherung für Familien unbedingt zum Versicherungsschutz gehören. Deckt sie letztlich doch nicht nur den Schaden, welcher durch den Versicherungsnehmer entsteht – sondern schließt in der Regel auch Lebenspartner, die Kinder und – unter gewissen Voraussetzungen – auch andere Familienangehörige mit ein.

Wie sieht die Situation aber für einen Singlehaushalt aus? Oder gelten hier andere Richtlinien und Tipps in Bezug auf die Absicherung im Alltag? Die Empfehlungen zum Abschluss der Privathaftpflicht lassen sich natürlich ohne Weiteres von Familien auch auf alleinstehende Personen übertragen. Ob ein Haftpflichtschaden nun einem Single passiert oder einem Familienvater ist prinzipiell egal – die gesetzliche Haftpflicht besteht immer. Und auch die finanziellen Folgen sind ähnlich. Meist stehen Singles zudem schlechter da – durch die Kopplung der Pfändungsfreigrenzen an den Familienstand und die Zahl der unterhaltspflichtigen Personen.

Um im Alltag ein gewisses Maß an Sicherheit zu genießen, sollte also auch über den Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung nachgedacht werden, wenn man als Single durchs Leben geht. Welche Aspekte gewinnen in diesem Zusammenhang aber besonders an Gewicht? Und worauf muss man als Versicherungsnehmer achten, wenn Veränderungen in der Lebenssituation absehbar sind?

Die Haftpflichtversicherung als Single

Bezüglich der Kernaufgaben ist die Single-Haftpflicht mit den Familientarifen in der Privathaftpflicht durchaus vergleichbar. Es geht in erster Linie darum, den Versicherungsnehmer gegen die finanziellen Folgen von Schadenersatzansprüchen abzusichern. Dabei steht auch für Singles der Personen-, Sach- und Vermögensfolgeschaden im Vordergrund.

Tipp: Da hier im Regelfall der Versicherungsschutz nur auf eine Person beschränkt ist, müssen Alleinerziehende sehr genau darauf achten, für welchen Tarif sie sich entscheiden. Oft sind Kinder nur im Zusammenhang mit einem Familientarif versichert.

In Bezug auf die zu versichernden Schadensarten unterscheiden sich Single- und Familientarife aber durchaus. Während Familien mit Kindern ein durchaus berechtigtes Interesse daran haben, sich auch bei Deliktunfähigkeit auf den Versicherer verlassen zu können, kann ein Single diesen Schaden vernachlässigen. In Bezug auf den Mietsachschaden, einen verlorenen Schlüssel oder die Haftpflicht fürs Eigenheim unterscheiden sich beide Tariftypen allerdings nicht. Unterm Strich sind sich Familientarife und das Gegenstück für Singles ähnlich – sie befriedigen ein fundamentales Sicherheitsbedürfnis der Versicherungsnehmer im Alltag.

Ob Kind oder Erwachsener: unbeabsichtigte Schäden können teuer werden.

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