Die private Haftpflichtversicherung im Urlaub

Immer umfassend in allen Lebenslagen versichert – ein Ziel, das in vielen Haushalten leider falsch verstanden wird. Statt sich an den richtigen Stellen für einen passenden Versicherungsschutz zu entscheiden, werden überall wahllos Verträge mit eher zweifelhaftem Nutzen unterschrieben. Leider fallen Lücken erst auf, wenn man als Versicherungsnehmer auf die Tarife angewiesen ist. Ein Umstand, welcher auch im Bereich der Privathaftpflichtversicherung gilt. Gerade, wenn beim Abschluss nur die Leistungen in Deutschland eine Rolle spielen, verlieren Haushalte schnell den Blick für die Absicherung im Ausland. Hält man allerdings dagegen, dass unzählige Haushalte sich jedes Jahr für mindestens eine Fernreise ins Ausland entscheiden, gewinnt die Absicherung an Bedeutung.

Grundsätzlich bieten die meisten Versicherer einen durchaus belastbaren Schutz, wenn es um den Urlaub im Ausland geht – auch wenn der Zeitraum, über den die Gesellschaften ihren Schutz erstrecken, durchaus Unterschiede erkennen lässt. Gerade für das Reisen und die Ferien im außereuropäischen Ausland lohnt sich genaues Hinsehen. Denn die einzelnen Gesellschaften differenzieren in der Regel zwischen der EU und Nicht-EU-Ländern. Für die Letzteren gilt normalerweise ein verkürzter Versicherungsschutz zwischen 12 Monaten und bis zu drei Jahren.

Wichtig: Für einige Regionen wird nicht nur der Geltungszeitraum seitens der Unternehmen eingeschränkt, sie setzen auch im Bereich der Deckungssummen den Rotstift an. Im Schadensfall steigt aus Sicht der Versicherungsnehmer damit das Risiko, für einen Leistungsfall doch noch herangezogen zu werden.

Unterm Strich zählt also nicht nur, wie lange die Privathaftpflichtversicherung gilt, sondern auch welche Leistungen sie umfasst. Hier spielen natürlich die Mietsachschäden eine Rolle. Hin und wieder wollen Versicherte aber auch neue Sporttrends, wie beispielsweise das Kitesurfen, Tauchen oder das Segeln ausprobieren. Ein Schaden am teuren Equipment ist nicht nur unangenehm – er wird schnell auch teuer. Wer Risiken aus dem Weg gehen will, sollte vor dem Antritt der Reise einen prüfenden Blick in die Versicherungsbedingungen werfen. Denn nicht jeder Tarif in der privaten Haftpflichtversicherung wird in diesem Zusammenhang den eigenen Ansprüchen gerecht – und sichert einen Schaden am Motor- oder Segelboot bzw. der Sportausrüstung ab.

Ob Kind oder Erwachsener: unbeabsichtigte Schäden können teuer werden.

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